Das I.C.E. St. Moritz 2025, das am 21. und 22. Februar auf dem ikonischen gefrorenen See im Herzen des Engadin-Tals in der Schweiz stattfand, war ein Spektakel, in dem Eleganz, Geschichte und präzise Ingenieurskunst zusammenkamen – ein Wochenende, das sich wie direkt aus dem Traum eines Enthusiasten anfühlte. In nur seiner vierten vollständigen Ausgabe seit COVID die Veranstaltungskalender umgestaltete, ist dieser Concours schnell zu einem Must-see Winter-Event geworden: knapp 20.000 Besucher, ein handverlesenes Feld von 52 klassischen und historischen Fahrzeugen und ein spürbares Gefühl der Vorfreude, das man in der klaren Alpenluft förmlich in der Luft hängen konnte.
Seit seinen Anfängen in einer Gedenkfahrt von 1985 (bei der Bentley-Tourenwagen Spuren auf dem Eis hinterließen) hat das I.C.E. Automobilheritage mit der Magie des Winters verschmolzen. Seine 2019er Demo, gefolgt von vollständigen Starts ab 2022, betonte nicht nur beeindruckende Karosserieteile, sondern eine immersive Mischung aus Luxus, Kunst und Ingenieurswesen, die Schweizer und italienisches Design-DNA mit einem ausgesprochen modernen Dreh zur Geltung bringt. Für Sammler und Fans ist dies der Ort, an dem Legenden – sowohl vierrädrig als auch aus Fleisch und Blut – auf die Elemente treffen und wo Concours-Tradition mit Geschwindigkeit aufeinanderprallt.
Vor dem Wochenende drehte sich die Aufregung um die Frage, wer bei den ausgestellten und – noch einzigartiger – in echten Einsatz gehenden Ferrari-, Bugatti-, Alfa Romeo- und Porsche-Ikonen triumphieren würde. Das Starterfeld verfügte über eine rekordverdächtige Präsenz, die nur darauf wartete, Traktion, Nerven und Zuverlässigkeit bei kaltem Wetter zu testen; der Vorbericht war ganz auf die Pokale, die Ice-Lap-Bravour und die Überraschungen von Sponsoren wie Pagani und Maserati mit neuen Unveilings sowie die neueste Uhrmacherei von Richard Mille ausgerichtet. Würde die historische Bugatti 59 ihrem offenen Rennwagen-Mythos gerecht, und könnte die Ferrari 500 TRC Scaglietti die Rivalen übertreffen? Das Fahrlager spekulierte über die technische Herausforderung, die sich ständig ändernde Eisfläche und das knifflige „thermische Fenster", in dem sich Reifen- und Bremsleistung mit dem Wetter überschneiden, im Wissen, dass nur wenige wenige die Kalibrierung unter alpinen Bedingungen perfekt hinbekommen würden.
Die Realität übertraf die Vorerwartungen: Samstags freie Runden sahen Sammler, die Ferrari, Lamborghini und Bugatti auf die gefrorene Bühne entließen. Der 1934er Bugatti 59 lieferte nicht nur ästhetische Vollkommenheit, sondern auch dynamische Ausgewogenheit und gewann sowohl die Best in Show-Trophäe als auch die Open Wheels-Krone. Der Ferrari 250 GT SWB „Sefac" (1961) erhielt den Spirit of St. Moritz Award, während der Lamborghini Miura SV (1972) den Hero Below Zero als Publikumsliebling einfuhr. Kategoriegewinner waren der Ferrari 500 TRC Scaglietti für Barchettas, der Alfa Romeo 6C 1750 GS Aprile für Concept Cars und One-Offs sowie der Porsche 908/03 für Racing Legends. Die besonnene Jurybewertung durch weltbekannte Designer und Experten unterstrich die Tiefe des Tages, wo Herkunft, unrestaurierte Originalität und reale Leistung genauso zählten wie Glanz.
Die Bedingungen waren anspruchsvoll, aber fotogen mit Alpensonne, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und dem unberechenbaren Eis, das sowohl Fahrer als auch Ingenieure zum Umdenken zwingt. Die Oberfläche des Sees entwickelte sich im Laufe des Tages; der Grip war variabel und verstärkte die Bedeutung von Reifenkonstruktion und Fahrwerkabstimmung. Thermisches Management von Bremsen, Motoren und Fahrerkomfort wurde zu einem echten Differenzierungsmerkmal.
Die Quintessenz ist, dass viele wegen des Spektakels kamen, aber das echte Drama spielte sich an der scharfen Grenze von Eis, Temperatur und Erbe ab. Der Bugatti Typ 59 vertiefte seine Legende mit einem überzeugenden Best in Show; Ferrari, Alfa Romeo und Porsche gesellten sich zum Podiumsrampenlicht hinzu. Jede Trophäe war hart erarbeitet, jede Runde ein Test gegen die Physik. Das 2025er I.C.E. St. Moritz lieferte nicht nur einen typisch Schweizer Concours, sondern ein kinetisches, kulturelles Märchen, das nahtlos Luxus, Kunst und das Herz des Motorsports verbindet.
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Wessen Char ist UPPFs Benzinköpfchen, die den Verlust von Saab immer noch betrauert (und ihren 9-5 NG bis 2025 fuhr). Sie reist zwischen den USA und Europa, um Auto-Events abzudecken. Sie würdigt die schicke Technik von E-Fahrzeugen, fragt sich aber, ob der unaufhaltsame Übergang zu allem Digitalen letztendlich wirklich besser ist. Das Analoge hatte irgendwie mehr Seele :)













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